Letzte Aktualisierung: 19. Mai 2026
Lycopin: Die besten Produkte im Vergleich 2026
Sonnenschutz von innen, ein gesünderes Herz, strahlendere Haut: diese Versprechen klingen nach teuren Produkten oder aufwendigen Routinen. Dabei steckt einer der wirksamsten natürlichen Schutzstoffe schon lange in der Natur: Lycopin.
Der rote Pflanzenfarbstoff aus der Tomate zählt zu den stärksten bekannten Antioxidantien überhaupt. Er übertrifft Vitamin E um das Zehnfache und Vitamin C beim Abfangen aggressiver Radikale sogar um das Hundertfache.¹ Und er sucht sich im Körper gezielt die Stellen aus, wo er am meisten gebraucht wird: Haut, Augen, Herz, Prostata.²
Das Problem: Die Mengen, die in Studien mit messbaren Effekten eingesetzt werden, lassen sich über die Ernährung kaum zuverlässig erreichen. Und selbst wer viel Tomatenprodukte isst, nimmt oft einen Bruchteil des enthaltenen Lycopins tatsächlich auf.
Welche Präparate dieses Problem lösen und welches dabei am besten abschneidet, zeigt unser Vergleich.
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Es gibt unzählige Lycopin-Präparate auf dem Markt, aber nicht alle sind wirksam.
Der rote Schutz aus der Tomate
Carotinoide sind überall in der Natur. Sie färben Karotten orange, Paprika gelb, Flamingos rosa. Unter den über 600 bekannten Carotinoiden nimmt Lycopin jedoch eine Sonderstellung ein. Der Körper kann ihn nicht selbst herstellen und ist deshalb auf die Zufuhr von außen angewiesen.
Seine Besonderheit liegt in der molekularen Struktur. Lycopin kann überschüssige Elektronen aufnehmen und binden, ohne dabei selbst instabil zu werden. Freie Radikale, die genau diesen Elektronen Moleküle entreißen, werden so neutralisiert bevor sie Schaden anrichten.
Die Folgen unkontrollierten oxidativen Stresses sind schleichend aber gravierend: beschleunigte Hautalterung, geschwächte Gefäße, nachlassende Organfunktionen.
Lycopin neutralisiert diese Radikale, bevor sie Schaden anrichten können und das zuverlässiger als die meisten anderen bekannten Pflanzenstoffe.
Diese außergewöhnliche Kraft erklärt, warum bereits kleine Mengen Lycopin große Wirkungen zeigen können.
Ein Farbstoff mit Schutzfunktion
Lycopin wird von der Tomatenpflanze zum Schutz produziert. Es ist eine Überlebensstrategie. Wenn Tomaten in der prallen Sonne reifen, sind sie massiver UV-Strahlung und Hitze ausgesetzt. Freie Radikale entstehen, die Zellen können geschädigt werden. Lycopin fängt diese aggressiven Moleküle ab und die Tomate bleibt gesund.
Und was die Pflanze am Leben hält, kann denselben Schutzmechanismus auch im menschlichen Körper auslösen.
Lycopin in der Nahrung
Die höchsten Lycopin-Konzentrationen finden sich in Tomatenmark, Tomatensaft und Wassermelone. Erhitzen bricht die Zellwände auf und macht das Lycopin besser verfügbar. Ein Esslöffel Tomatenmark liefert mehr verwertbares Lycopin als drei frische Tomaten.
Um jedoch die Mengen zu erreichen, die in Studien mit messbaren Effekten eingesetzt wurden, müsste man täglich mehrere Esslöffel Tomatenmark essen. Jeden Tag.
Hochwertige Lycopin Präparate liefern diese Menge zuverlässig und in einer Form, die der Körper tatsächlich aufnehmen kann.

Carotinoide verleihen rotem Obst und Gemüse seine charakteristische Farbe. Das bekannteste unter ihnen ist Lycopin, das sich vor allem in Tomaten, Wassermelone und Grapefruit findet.
Lycopin lagert sich gezielt ein
Lycopin reichert sich bevorzugt genau dort an, wo oxidativer Stress am höchsten ist.⁴
- Haut: Hier wirkt Lycopin wie ein innerer Sonnenschutz. Es lagert sich in allen Hautschichten ein und schützt vor UV-bedingten Schäden.
- Augen: Sammelt sich in Netzhaut und Makula, wo die Belastung durch freie Radikale besonders hoch ist.
- Prostata: Männer haben die höchsten Lycopin-Konzentrationen genau hier.
- Leber: Als Entgiftungsorgan ist die Leber ständig freien Radikalen ausgesetzt. Lycopin schützt Leberzellen vor oxidativer Schädigung.
- Herz und Gefäße: In der Gefäßwand schützt Lycopin vor Oxidation von LDL-Cholesterin. Ein Schlüsselprozess bei der Entstehung von Arteriosklerose.
- Fettgewebe: Lycopin speichert sich im Fettgewebe und schützt dort Zellen vor oxidativen Schäden, die mit Entzündungen und Stoffwechselproblemen in Verbindung gebracht werden.
Diese gezielte Einlagerung erklärt die vielfältigen gesundheitlichen Wirkungen.











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